Leckeres Pandoro-Rezept zum Nachbacken

Pandoro Rezept

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Neben dem Panettone kennen die Italiener noch einen zweiten leckeren Kuchen, der zu Weihnachten auf keinen Fall auf den festlich gedeckten Tischen fehlen darf. Der Pandoro kommt ursprünglich aus Verona und wurde wohl im 18. Jahrhundert erstmals gebacken. Historiker gehen davon aus, dass er ein Brioche-Nachfolger ist, doch italienische Experten beharren darauf, dass es sich hierbei um eine Renaissance-Erfindung handelt, die im reichen Venedig sogar einst mit Blattgold belegt wurde (Pan d’oro ist italienisch für „goldenes Brot“). Der kuppelförmige Kuchen mit seiner typisch goldgelben Farbe kommt ganz ohne die für den Panettone typischen Rosinen oder kandierten Früchte aus, schmeckt aber trotzdem – oder gerade deshalb, wirst du dir vielleicht denken – hervorragend. Mit diesem Rezept holst du dir diese weihnachtliche Süßspeise ins Haus.

Zutaten

  • 650 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 8 Eier
  • 30 g Backhefe
  • 1 Glas flüssige Sahne
  • geraspelte Zitronenschale
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g Puderzucker


So geht’s:

Weihnachtskuchen Pandoro

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Zunächst siebst du das Mehl in die Rührschüssel und drückst eine Mulde in die Mitte. Währenddessen 20 g Zucker mit der Sahne lauwarm anwärmen, dann Hefe hineinbröseln und auflösen lassen. Nun gießt du das Hefe-Zucker-Sahne-Gemisch in die Mulde und verrührst es mit ein wenig Mehl zu einem Brei. Abschließend mit etwas Mehl bestäuben, dann an einem warmen Ort für 20 Minuten abdecken. Wenn der Brei Blasen wirft, kannst du weitermachen.

Jetzt Vanillezucker, restlichen Zucker, Zitronenschale, 150 g Butter und Eier hinzugeben und glatt kneten. Den Teig 2-3 Stunden lang abdeckt an einen warmen Ort stellen (optimal: auf 35 °C vorgewärmtes Backrohr), bis er sein Volumen verdoppelt. Dann knetest du den Teig zu einer Kugel. Die Form – im Idealfall eine Pandoro-Form, alternativ eine Brioche-Form – pinselst du dünn mit der restlichen Butter aus, dann dünn mit Mehl bestäuben. Nun den Teig mit der glatten Seite nach unten in die Form legen und, erneut abgedeckt, an einem warmen Ort rasten lassen, bis der Teig den oberen Formrand erreicht hat (ca. 2 Stunden).

Zum großen Finale: 20 Minuten im vorgeheizten Backrohr auf unterster Schiene bei 180 Grad backen, danach für weitere 40 Minuten auf 160 Grad herunterschalten. Falls dir die Oberfläche zu dunkel wird, deckst du diese mit Alufolie ab. Den Pandoro herausnehmen und abkühlen lassen. Abschließend aus der Form stürzen, mit viel Puderzucker bestäuben und servieren.

Und, wie schmeckt’s? Der Pandoro ist mehr als „nur“ eine italienische weihnachtliche Alternative, sondern ein richtig leckerer, schön saftiger und flaumiger Kuchen, der förmlich auf der Zunge zergeht. Gutes Gelingen und guten Appetit!

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