Stiftskirche Sankt Peter

Kirche
Stiftskirche Sankt Peter Prunkvolle Innenausstattung

Stiftskirche Sankt Peter

Sehenswerte Klosterkirche in Sallzburgs Altstadt

Die Klosterkirche des Stiftes St. Peter ist dem heiligen Petrus geweiht. Bereits im 7. Jahrhundert wurde an dieser Stelle unter Rupert eine vorromanische Kirche, welche immer wieder einer Bautätigkeit unterworfen war, errichtet. Diese wurde allerdings im Jahre 1127 zerstört.  Abt Balderich baute die Kirche in den Jahren 1130 bis 1143 in neuer Gestalt wieder auf. Der Turm wurde allerdings erst im Jahre 1250 fertiggestellt. Im 17. Jahrhudert erfuhr die Kirche eine erste Barockisierung. 1622 wurde mit dem Bau der Kuppel begonnen. Für die heutige Erscheinungsform der Kirche ist vor allem die Bautätigkeit von Abt Beda Seeauer verantwortlich. Unter ihm wurde im Jahre 1757 der Turm erhöht und mit einem Helm versehen. Das romanische Innere wurde in dieser Zeit durch spätbarocken Stuck und Fresken überzogen. Im Jahr 1957 konnten bei Restaurierungsarbeiten einige romanische Fresken teilweise freigelegt werden.

Kunsthistorische Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten

Das Atrium wird auf der rechten Seite von der Heiligkeitskapelle (1244) und auf der linken Seite von der Wolfgangskapelle (1424) flankiert. Das Atrium selbst stammt noch aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Im Tympanon findet sich eine Darstellung von Christus. Er wird von Petrus und Paulus flankiert.

Im Inneren trifft der Besucher auf eine Basilika mit hohen Mittelschiffwänden die dem Eingang zu auf Pfeilern und Säulen im sächsischen Stützenwechsel (Pfeiler- Säule- Säule- Pfeiler)ruhen. Die bereits erwähnten romanischen Freilegungen befinden sich bei der vierten Säule links.

Die spätbarocken Deckenfresken stammen von Franz Xaver König aus dem Jahr 1757 und stellen Szenen aus dem Leben des Kirchenpatrons dar. Die Decke ist darüberhinaus mit reichhaltigem Rocaillestuck überzogen.

Dem Betrachter fällt sofort eine Ungewöhnlichkeit an den Hochschiffwänden auf. Hier befindet sich eine Bildergallerie. Alle 20 Ölbilder stammen von Franz Xaver König. Auf der linken Seite findet man Szenen aus dem Leben des hl. Rupert. Auf der rechten Seite sind Szenen aus dem Leben des hl. Benedikt dargestellt.  Die darunter befindlichen, größeren Bilder stammen allerdings aus einer früheren Zeit. Auf der linken Seite findet man eine Kreuzerhöhung aus dem Jahre 1632, welche von Ignazio Solari stammt. Auf der rechten Seite ist eine Kreuztragung aus dem Jahre 1591, welche Kasper Memberger zuzuschreiben ist, angebracht. Von Thiemo Sing (1660) stammen die quadratischen Bilder mit Szenen aus dem Wirken des hl. Rupert und des hl. Bernhard.

Die Altarbilder sind Werke von Martin Johann Schmidt. Diese sind zwischen 1775 und 1786 entstanden. Das Hochaltabild stammt aus dem Jahre 1778 und zeigt die Heiligen Petrus, Paulus und Benedikt vor Maria. Auf dem Altar befinden sich Figuren der Heiligen Virgil, Rupert, Vitalis und Amundus. Im nördlichen Querschiff (linke Seite) befindet sich die Schöne Madonna aus dem Jahre 1420. Im südlichen Querschiff (rechte Seite) findet man die Grabplatte des hl. Vitalis. Sie zeichnet sich durch ihr reiches Relief aus. Im rechten Seitenschiff findet man das Felsengrab des hl. Rupert von 1444 mit einem Altarbild und Altaraufbau von 1741. Ob er auch hier bestattet ist, dass kann niemand mit Sicherheit sagen. In der Kapelle gegenüber sind das Epitaph für Michael Haydn und die Grabtafel von Mozarts Schwester Nannerl zu sehen.


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